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| 31.01.2001 | Kaum Erfolge bei Behandlung von Krebs der oberen Atemwege Mehr Frauen wegen Tabak- und Alkoholkonsums betroffen Marburg (AP) Die Aussichten auf Heilung von Krebserkrankungen der oberen Luft- und Speisewege ist wegen der ausgeprägten Rauch- und Trinkgewohnheiten der Bundesbürger extrem schlecht. Auf diese düstere Prognose haben Wissenschaftler auf einer Fachtagung in Marburg hingewiesen. Demnach holen insbesondere Frauen bei diesen Tumorerkrankungen deutlich auf, da gerade bei ihnen der Alkohol- und Tabakkonsum in den letzten Jahren ständig gestiegen sei. Nach Angaben des Berliner Robert Koch Instituts gibt es jährlich insgesamt 15.000 Neuerkrankungen bei Mundhöhlen-, Rachen-, Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs. In knapp 4.000 Fällen seien Frauen betroffen. Den Wissenschaftlern zufolge lassen sich diese Krebsformen nur sehr schlecht behandeln, da sie frühzeitig Metastasen im Körper bilden. In den letzten 20 bis 30 Jahren habe sich der Therapieerfolg nicht merklich verbessern können, sagten die Experten in Marburg. So liege die Fünf-Jahres-Überlebensrate beim Rachenkarzinom nur zwischen 20 bis 25 Prozent. Nur der Verzicht auf Tabak und starken Alkoholkonsum könne Neuerkrankungen effektiv vorbeugen. |
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proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |