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| 03.07.2001 | Kräuter können Folgen einer
Krebs-Behandlung lindern Tee zur Entlastung der Leber Heidelberg (AP) Heilkräuter können viele Beschwerden lindern, die mit einer Krebserkrankung oder deren Behandlung verbunden sind. Wie die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg berichtet, helfen zum Beispiel Bitterstoffe in Enzian oder Wermutkraut gegen Magen- und Darmbeschwerden, die bei der Behandlung mit Zytostatika oder Strahlen auftreten können. Bei Übelkeit oder Erbrechen könne Ingwer zur Linderung beitragen. Bei Bauchschmerzen und Blähungen rät die Gesellschaft zu Kümmel, Fenchel oder Anis. Die Kräuter würden als Tee getrunken, könnten aber auch als Wickel oder Öl-Einreibung äußerlich unterstützend angewandt werden. Gegen Durchfall wirkten getrocknete Heidelbeeren oder ein daraus hergestellter Sud. Depressive Verstimmungen lassen sich nach Ansicht der biologisch orientierten Ärzte mit Extrakten aus Johanniskraut oder Rauschpfeffer vom Kava-Kava-Strauch mildern. Beruhigend wirken Hopfen, Baldrian, Melisse oder Passionsblume. Bei Beschwerden oder Schmerzen an Narben helfen sanfte Einreibungen mit Johannisöl. Weil bei einer Krebsbehandlung meist die Leber stark in Mitleidenschaft gezogen wird, empfiehlt die Gesellschaft Präparate aus der Silberdistel zur Entgiftung und folgende Kräutertee-Mischung: Jeweils 20 Gramm Kardobenektinerkraut, Löwenzahnwurzel, Artischockenblätter, Fenchelsamen, Pfefferminzblätter sowie zehn Gramm Ringelblumen werden vermischt. Von dem Tee drei Mal täglich einen Teelöffel mit kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und schluckweise zu den Mahlzeiten trinken. http://www.biokrebs.de |
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proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |