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| 03.07.2001 | Gebärmutterhals jährlich
untersuchen lassen Die regelmäßige Spiegelung des Gebärmutterhalses haben Fachärzte auf einem Kongress in Tübingen gefordert. Die nur wenige Mark pro Frau und Jahr kostende Methode zur Betrachtung des Gebärmutterhalses (Cervix) durch ein medizinisches Vergrößerungsglas ist laut Prof. Diethelm Wallwiener, dem Ärztlichen Direktor der Tübinger Universitäts-Frauenklinik, längst internationaler Standard - ausgenommen in Deutschland. An der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Cervixpathologie und Kolposkopie (Grimmdarm-Untersuchung) der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe nahmen etwa 300 Mediziner teil. Nach Angaben vom Dienstag waren sich die Wissenschaftler darin einig, dass auch der Test auf Krebs erzeugenden Papilloma-Viren zur erweiterten Abklärung eine hervorragende Ergänzung der Vorsorge ist. Wissenschaftler und Frauenärzte attestierten ihm eine sehr gute Erkennungsrate. Mediziner beklagten jedoch, dass in Deutschland nur etwa die Hälfte der Frauen das Früherkennungsprogramm nutzen. Eine Leipziger Analyse an fast 500 Karzinompatientinnen hat nachgewiesen, dass die Abnahme der Vorsorgeuntersuchungen nach der Wende dazu führte, dass der Gebärmutterhalskrebs wesentlich seltener früh erkannt wurde als zuvor zu DDR-Zeiten. |
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proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |