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| 13.07.2001 | Deutsche Krebshilfe warnt
vor Hautkrebsrisiko Solarien In Deutschland bekommen immer mehr Menschen Hautkrebs. Zurzeit würden jährlich rund 100 000 Neuerkrankungen und etwa 3 000 Todesfälle registriert, teilten die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention in Hamburg mit. Sie gaben damit den Auftakt zu ihrer gemeinsamen bundesweiten Aufklärungs-Kampagne 26 Jahre Solarium - 26 Jahre erhöhtes Hautkrebsrisiko. Die Organisationen raten generell davon ab, Solarien zu nutzen - ob zu kosmetischen Zwecken, zur Steigerung des Wohlbefindens oder zur Vorbereitung auf den Sonnenurlaub. Sonne auf der Haut zu spüren sei zwar ein absolutes Wohlbefinden, aber was der Seele gut tue, stresse die Haut, hieß es. Ob natürliche UV-Strahlung oder künstliche, beide führten zu Sonnenbrand, frühzeitiger Hautalterung und erhöhten das Hautkrebs-Risiko. Trotz der Warnungen von Hautärzten und Verbänden verzeichneten die Sonnenstudios einen großen Andrang. Zwölf Millionen Deutsche besuchen den Angaben zufolge regelmäßig die rund 90 000 Solarien der Republik. Jährlich geben sie drei bis vier Milliarden Mark (2,04 Mrd. Euro) für die Bräune aus. Wer hier zu Lande ein Studio betreibt, muss kaum Vorschriften einhalten, kritisierte Prof. Eckhard Breitbart, Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. Der Gerätetyp bei den Solarien in Deutschland sei selten erkennbar, das Personal oft nicht fachkundig. Menschen des extrem empfindlichen Hauttyps I würden ebenso selten abgewiesen wie Jugendliche, bei denen Sonnenbrände das Krebsrisiko erhöhen. |
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proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |