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25.10.2001 Früherkennung bei Dickdarmkrebs wichtig

Die Sterblichkeitsrate bei Dickdarmkrebs könnte in Deutschland nach Ansicht der Stiftung LebensBlicke in Frankfurt durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bis 2010 halbiert werden. Derzeit gebe es jährlich etwa 30 000 Fälle, sagte Stiftungssprecher Detlef von Meien-Vogeler in Berlin.

Da Dickdarmkrebs sehr langsam wachse, könne mit Tests auf unsichtbares Blut im Stuhl (Okkultbluttest) alle zwei oder drei Jahre der Krebs frühzeitig erkannt und therapiert werden. Bei positivem Befund schließe sich eine Darmspiegelung (Koloskopie) an. Bei rechtzeitiger Entdeckung betrage die Heilungschance fast 100 Prozent.

Mit mehr als 50 000 Neuerkrankungen und etwa 30 000 Todesfällen pro Jahr sei der Darmkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Er entstehe meist aus zunächst gutartigen Schleimhautwucherungen (Polypen beziehungsweise Adenomen), die sehr langsam wachsen.

Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF AG und die Stiftung LebensBlicke werden in einer eine mehrmonatige Aktion die 3000 Mitarbeiter des BASF-Werkes Ludwigshafen auf Darmkrebs untersuchen, sagte Meien-Vogeler. Daraus solle ein routinemäßiges arbeitsmedizinisches Früherkennungsprogramm entwickelt werden.

Ziel der Untersuchungen sei die Identifikation von Personen mit Dickdarmkrebs. Ferner solle getestet werden, wie die Akzeptanz der angebotenen Früherkennungsuntersuchungen gesteigert werden kann.

Stiftung LebensBlicke im Internet: http://www.lebensblicke.de/

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