| 26.11.2001 |
Weniger Todesfälle bei
Brustkrebs mit Ultraschall-Diagnostik
Düsseldorf (AP) Mit einer neuartigen Ultraschall-Diagnostik wollen
Radiologen die Sterberate bei Brustkrebs künftig um bis zu 30 Prozent
senken. Auf der Internationalen Fachmesse «Medica» in Düsseldorf wurde jetzt
erstmals ein Diagnose-Instrument vorgestellt, das eine weitaus bessere
Früherkennung ermöglichen soll. Dank der exakten Erstdiagnose mit Hilfe
eines Live-3D-Ultraschall-Scanners werde zugleich die Notwendigkeit einer
Brustbiopsie, der Entnahme einer Gewebeprobe, verringert, hieß es bei der
Präsentation des Geräts.
Darüber hinaus werde die Treffsicherheit bei unvermeidbaren Gewebeentnahmen
von bisher 50 auf nahezu 100 Prozent gesteigert, So könne bei
flächendeckender Anwendung pro Jahr das Leben von rund 5.700 Frauen in
Deutschland gerettet werden, erklärte die Herstellerfirma Kretz-Ultrasound.
Im vergangenen Jahr starben nach Angaben der Messegesellschaft allein hier
zu Lande fast 20.000 Frauen an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung. Ein
Grund für die hohe Todesrate sei bislang die mangelnde Qualität und
Sicherheit bei der Diagnostik. |
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