Aktuelles
 

05.12.2001 Neue Online-Technologie soll Krebsbekämpfung erleichtern

Stuttgart (dpa) - Der Computerkonzern IBM und die Universität von Pennsylvania haben eine neue Methode der Krebs-Früherkennung mit Hilfe des Internets angekündigt. Mit der so genannten Grid- Technologie werden wissenschaftliche Rechenzentren effektiver als bisher vernetzt.

Damit solle die Bekämpfung von Brustkrebs bei sinkenden Kosten deutlich verbessert werden, gab IBM am Mittwoch in Stuttgart und Armonk (US-Bundesstaat New York) bekannt.

Krankenhäuser, Ärzte und Forschungseinrichtungen bekommen die Möglichkeit, über ein nur für autorisierte Benutzer zugängliches Internetportal auf Hunderttausende von Patientendaten und Röntgenbildern zuzugreifen.

Der Vorteil besteht nach Angaben von Dr. Robert Hollebeek von der Universität von Pennsylvania im schnellen Zugriff und der Computer- gestützten Diagnose. Die an das System angeschlossenen Ärzte können mit spezieller Software potenzielle Tumorherde auf Röntgenbildern erkennen, die Tausende Kilometer entfernt in der Datenbank einer anderen Klinik aufbewahrt werden. Aus den gewonnenen Einzelinformationen lassen sich außerdem Muster ableiten. Ungewöhnliche Häufungen von Brustkrebs können geographisch, nach Berufsgruppen, Lebensgewohnheiten, erblicher Vorbelastung oder anderen Gesichtspunkten eingeordnet werden.

Zunächst nehmen vier Universitätskliniken in Pennsylvania, Chicago, North Carolina und Toronto an dem Projekt teil. Die auf dem Prinzip des verteilten Rechnens basierende Technik erlaubt jedoch in Zukunft die Vernetzung vieler tausend Krankenhäuser über das Internet.

THEMA

Medizin
Vorbeugung
Psyche

proLIFE - Hilfe für Krebspatienten
Walderdorffer Hof | Fahrgasse 5 | 65549 Limburg | E-Mail: info@prolife.de

Spendenkonto: 800 619, Limburger Volksbank, BLZ 511 900 00
TYPCOLOR & Hochhardt & Partner