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25.02.2002 Darmkrebs-Vorsorge soll verbessert werden

Köln. Mit einer besseren Vorsorge und einem schnelleren Therapiebeginn soll der Dickdarmkrebs als zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland besser bekämpft werden. Eine entsprechende Vereinbarungen haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbänden der Krankenkassen ausgehandelt, wie sie in Köln mitteilten.

Kernpunkt ist die generelle Kostenübernahme von Dickdarm-Spiegelungen vom 56. Lebensjahr an. Die Spiegelung gilt als beste Methode der Früherkennung und wird nach zehn Jahren wiederholt.

Vom 50. Lebensjahr an sollten die Patienten jährlich ihren Stuhl untersuchen lassen, so die KBV. Mit 56 Jahren müssen sie sich dann entscheiden, ob sie sich für die Darm-Spiegelung entscheiden oder bei den Stuhluntersuchungen bleiben. Das Programm soll im Juli starten.

Jährlich erkranken rund 55 000 Männer und Frauen in Deutschland an Dickdarm-Krebs. Wird dies rechtzeitig erkannt, kann die Krankheit in 80 Prozent der Fälle erfolgreich behandelt werde. Bisher entscheiden die Krankenkassen im Einzelfall, ob sie die Kosten für Spiegelungen übernehmen, sagte ein KBV-Sprecher. (dpa)

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