|
|
| 21.06.2002 | Krebsgesellschaft will Zahl
der Tumortoten senken Frankfurt/Main. Die Deutsche Krebsgesellschaft will mit Hilfe besserer Vorsorge die Zahl der Tumor-Toten in den nächsten zehn Jahren um ein Drittel senken. Der neue Präsident, Klaus Höffken, habe sich zum Ziel gesetzt, auch gesunde Menschen dazu zu bewegen, regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen, teilte die Krebsgesellschaft in Frankfurt mit. Höffken ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Derzeit erkrankten in der Bundesrepublik jährlich 330.000 Menschen neu an einem Tumor. 210.000 Menschen sterben jedes Jahr an bösartigen Geschwulsten. Die Krebsgesellschaft hat nach eigenen Angaben mehr als 5000 Mitglieder. Sie ist die älteste medizinische Fachgesellschaft in der Onkologie. Höffken will die Gesellschaft zum «einzigartigen Kompetenzzentrum in allen Angelegenheiten der Krebsmedizin» machen. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft wurde Höffken zum Nachfolger von Rolf Kreienberg gewählt. Der Direktor der Universitäts-Frauenklinik Ulm hatte der Krebsgesellschaft zwei Jahre lang vorgestanden. (dpa) |
|
proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |