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| 10.03.2003 |
Erheblich verbesserte Strahlentherapie bei Krebs In 80 Prozent der bestrahlten Tumore konnte eine dauerhafte Vernichtung und damit Heilung der Patienten erreicht werden, sagte Prof. Michael Molls, Direktor der Strahlentherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Vor allem bösartige Geschwulste des Hirns, der Lunge und Leber könnten dauerhaft zerstört werden. Molls: «Die Heilungschancen der an Lungenkrebs erkrankten Patienten steigen hierdurch um mehr als 30 Prozent.» Bei der «Stereotaktischen Strahlenbehandlung» wird die Strahlendosis über verschiedene Bestrahlungsbögen mit Hilfe eines dreidimensionalen Koordinatensystems millimetergenau verabreicht. Das gesunde Gewebe um den Tumor erfahre dabei die «bestmöglichste Schonung». Am Klinikum rechts der Isar seien damit rund 600 Patienten mit Hirntumoren so erfolgreich behandelt worden, dass jetzt diese Behandlungsweise auf Lunge, Leber, Prostata und die Wirbelsäule ausgeweitet werde. Ziel sei die Entfernung und Vernichtung aller entarteten Zellen. Bösartige Tumoren sind nach Molls Angaben die zweithäufigste Todesursache weltweit. (dpa)
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