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| 01.04.2003 |
Aufklärungskampagne für Brustkrebsfrüherkennung gestartet Berlin. Frauenselbsthilfegruppen und die Deutsche Krebshilfe haben in Berlin eine weitere Aufklärungskampagne für die Brustkrebsfrüherkennung gestartet. «Die Qualität der Untersuchung muss im Vordergrund stehen», hieß es zum Auftakt der Kampagne, die von der Schauspielerin Hannelore Hoger unterstützt wird. Das Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren wird in Deutschland schrittweise eingeführt. Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hatte sich am vergangenen Montag dafür entschieden. «Falsch positive und falsch negative Befunde und unnötige Operationen» sollen mit den neuen Standards vermieden werden, betonte die Vertreterin der bundesweit größten Selbsthilfeorganisation «Frauenselbsthilfe nach Krebs», Hilde Schulte. «Die zuverlässigste Methode für eine genaue Diagnose von Brustkrebs ist und bleibt die Mammographie - sofern sie mit modernen Geräten von erfahrenen Ärzten durchgeführt wird», unterstrich die Sprecherin der Deutschen Krebshilfe, Eva Kalbheim. Die Wissenschaftsjournalisten Klaus Koch und Christian Weymayr warnten unterdessen vor zu hohen Erwartungen an die Mammographie. Es gebe bislang keine gesicherten Beweise, dass Frauen, die regelmäßig teilnehmen, eine höhere Lebenserwartung hätten, schreiben sie in ihrem soeben erschienen Buch «Mythos Krebsvorsorge» (dpa)
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