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| 27.05.2003 |
Sport und gesunde Ernährung können Darmkrebs verhindern Köln. Sport, gesunde Ernährung und Früherkennung sind die beste Vorbeugung gegen tödliche Darmkrebserkrankungen. «Kaum eine andere Krebsart ist so stark von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst wie Darmkrebs», sagte Klaus H. Richter, Vorstand der Barmer Ersatzkasse, am Mittwoch in Köln. 90 Prozent der Fälle von Darmkrebs, die tödlich enden, könnten daher vermieden werden. In einer gemeinsamen Aktion wollen die Krankenkasse und die Deutsche Krebshilfe nun verstärkt über Präventionsmöglichkeiten informieren. Sport erhöht nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern die Abwehrmechanismen des Körpers gegen Krebszellen. «13 bis 14 Prozent aller Dickdarmkrebserkrankungen gehen auf das Konto körperlicher Inaktivität», sagte Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Kreislaufforschung an der Sporthochschule Köln. Auch eine fettarme, ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornerzeugnissen helfe, Krebs zu verhindern. «Wer sich in dieser Weise ernährt, nutzt bekannte Krebs hemmende Faktoren», erklärte Helmut Oberritter, wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Insgesamt erkranken nach Angaben der Barmer Ersatzkasse jedes Jahr 50 000 Menschen an Darmkrebs. (dpa) |
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