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| 09.07.2003 |
Zu wenig Deutsche gehen zur Krebsfrüherkennung Berlin. Nur jede zweite Frau und jeder sechste Mann in Deutschland nutzen nach Angaben der Deutschen Krebshilfe die kostenlosen Krebsfrüherkennung. Dabei könnten zwei Drittel aller fünf Millionen Krebsfälle durch ausreichende Vorsorge und eine gesunde Lebensweise verhindert werden, sagte Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, am 7. Juli in Berlin. Die Deutsche Krebshilfe erhielt im vergangen Jahr rund 71,6 Millionen Euro Spenden für ihre Arbeit. In Deutschland erkranken jährlich 350 000 Menschen neu an Krebs, 210 000 sterben an dieser Krankheit. Bei Frauen sind die häufigsten Krebsarten der Brustkrebs, der Darmkrebs und der Gebärmutterkrebs. Männer erkranken besonders häufig an Prostatakrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs. (dpa) |
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