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| 18.07.2003 | Bundesweites Modellprojekt gegen Hautkrebs gestartet Kiel. Gesetzlich Versicherte in Schleswig-Holstein können sich ab sofort kostenlos auf Hautkrebs untersuchen lassen. Wie die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention am 14. Juli in Kiel mitteilte, werden die Kosten für dieses bundesweite Modellprojekt von den Krankenkassen übernommen. Das Angebot gilt für Menschen im Alter von 20 Jahren und älter und ist vorerst bis zum 30. Juni 2004 befristet. Jedes Jahr erkranken in Schleswig-Holstein etwa 2200 Menschen an Hautkrebs. Neben der Untersuchung auf Hautkrebs und Hinweisen zum Umgang mit UV-Strahlung wird in landesweit 1600 Praxen auch eine Beratung über gesetzliche Krebs-Früherkennungsuntersuchungen angeboten. Jeder Patient erhält zudem einen persönlichen Präventionspass. Den Angaben zufolge unterziehen sich nur 48 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer in Deutschland routinemäßigen Krebsvorsorgeuntersuchungen. Sollte das Modellprojekt gegen Hautkrebs in Schleswig-Holstein erfolgreich verlaufen, soll der Test ab 2005 bundesweit eingeführt werden. «Die Versicherten sollten das Angebot rege nutzen, denn nur so besteht die Möglichkeit, dass diese Form der Krebsfrüherkennung in den Leistungskatalog der Kassen aufgenommen wird», sagte die schleswig-holsteinische Gesundheitsministerin Heide Moser (SPD). Untersucht werden die komplette Haut und die Schleimhäute von der Kopfhaut bis zu den Fußsohlen auf verdächtige Veränderungen. «Der Test ist unkompliziert und tut nicht weh. Früh erkannt ist Hautkrebs fast zu 100 Prozent heilbar», sagte der zweite Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, Professor Eckhard Breitbart. (dpa) Hautkrebs-Test:
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proLIFE - Hilfe für Krebspatienten |