Aktuelles
 

27.08.2000 Tour der Hoffnung» für krebskranke Kinder gestartet

Gute Wünsche von Rau - Prominente radeln für guten Zweck

Berlin (AP) Mit guten Wünschen von Bundespräsident Johannes Rau ist am Donnerstag die «Tour der Hoffnung» vor dem Schloss Bellevue in Berlin gestartet. Sportler, Künstler und Politiker sammeln auf einer 315 Kilometer langen Radtour bis kommenden Sonntag Geld im Kampf gegen Krebs bei Kindern.

Der Chef des Bundespräsidialamtes, Rüdiger Frohn, würdigte im Namen Raus die Teilnehmer als Beispiel für Mitmenschlichkeit und Solidarität. Rau, der sich zur Erholung nach einer Operation noch auf der Nordseeinsel Spiekeroog aufhält, ließ der Aktion viel Erfolg wünschen.

Nach weiteren Stationen am Reichstag, vor dem Brandenburger Tor und dem Bundeskanzleramt startete die Radlergruppe von rund 150 Frauen und Männern mit Polizeibegleitung in die Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen. Am Sonntag will die Gruppe am Tower der Deutschen Post auf der Expo in Hannover die Aktion beenden. Unterstützt wird das Projekt unter anderen von der zweifachen Goldmedaillengewinnerin im Hochsprung, Ulrike Nasse-Meyfarth, dem Radsportler Rudi Altig und dem Sänger Costa Cordalis.

Die Tour sei nicht auf sportliche Hochleistungen angelegt, sondern auf «Höchstleistungen im Sammeln von Spenden», erklärte Bundestagsvizepräsident Hermann Otto Solms am Donnerstag bei der Begrüßung der Tourteilnehmer vor dem Reichstagsgebäude. Die Organisatoren, Fahrer und die Veranstalter engagierten sich ehrenamtlich. Alle Spenden flössen daher in die Hilfe für leukämie- und krebskranke Kinder, erklärte der FDP-Politiker.

Die Aktion war 1983 von dem Gießener Krebsforscher Professor Fritz Lampert ins Leben gerufen worden. Nach Angaben der Organisatoren wurden seit dieser Zeit über 19 Millionen Mark Spenden gesammelt. Die Tourkosten werden von mehreren Markenfirmen getragen. Die Spenden bei der Tour 2000 sollen die Medizinische Hochschule Hannover, die Kinderkliniken in Berlin-Friedrichshain und in Leipzig sowie das Marienkrankenhaus in Siegen erhalten. Weitere Mittel fließen nach Angaben der Aktion an die Universitätskliniken in Gießen und Marburg sowie die Henry Thaler e.V. Selbsthilfegruppe für Eltern krebskranker Kinder und Jugendlicher in Ennepetal.

THEMA

Medizin
Vorbeugung
Psyche

proLIFE - Hilfe für Krebspatienten
Walderdorffer Hof | Fahrgasse 5 | 65549 Limburg | E-Mail: info@prolife.de

Spendenkonto: 800 619, Limburger Volksbank, BLZ 511 900 00
TYPCOLOR & Hochhardt & Partner