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Gesundheit

Stomamarkierung – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Sicherheit

Steht bei Ihnen eine Stoma-Operation bevor, drehen sich die Gedanken oft um viele Fragen: Wie wird der Alltag danach aussehen? Werde ich gut zurechtkommen? Ein entscheidender Schritt, der häufig unterschätzt wird, ist die sogenannte Stomamarkierung. Dabei handelt es sich um eine sorgfältige Vorbereitung, die maßgeblich dazu beiträgt, dass Sie sich mit Ihrem Stoma langfristig wohlfühlen und Ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können.

Die Stomamarkierung findet noch vor der Operation statt und legt den Grundstein für eine gute Stomaversorgung, mehr Komfort und weniger Komplikationen im späteren Leben mit Stoma.

Was bedeutet Stomamarkierung eigentlich?

Bei der Stomamarkierung wird gemeinsam mit dem behandelnden Arzt und einem erfahrenen Stomatherapeuten die bestmögliche Stelle für Ihr Stoma festgelegt. Diese Position wird auf der Haut markiert, damit der Operateur während des Eingriffs eine klare Orientierung hat.

Dabei geht es nicht um eine zufällige Stelle am Bauch, sondern um eine Position, die zu Ihrem Körper, Ihren Bewegungen und Ihrem Alltag passt. Ziel ist es, Ihnen die spätere Stomaversorgung zu erleichtern und mögliche Probleme von Anfang an zu vermeiden.

Warum ist die richtige Position so wichtig?

Ein gut platziertes Stoma kann Ihnen den Alltag deutlich erleichtern. Es unterstützt Sie dabei, die Versorgung selbstständig durchzuführen und sorgt dafür, dass Hilfsmittel sicher und zuverlässig halten. Gleichzeitig kann eine durchdachte Stomamarkierung das Risiko für Komplikationen wie Hautreizungen, Hernien oder einen Prolaps reduzieren.

Kurz gesagt: Die richtige Stelle trägt wesentlich dazu bei, dass Sie sich sicher fühlen und Ihr Stoma als Teil Ihres Lebens annehmen können.

Worauf wird bei der Stomamarkierung geachtet?

Damit Ihr Stoma optimal sitzt, werden verschiedene Aspekte genau geprüft. Dazu gehören unter anderem:

  • Glatte Hautfläche: Das Stoma sollte auf einer ebenen Hautstelle ohne Falten, Narben oder Vertiefungen liegen, damit die Versorgung gut haftet.
  • Gute Sicht und Erreichbarkeit: Sie müssen Ihr Stoma selbst sehen und problemlos versorgen können, ohne sich stark verrenken zu müssen.
  • Berücksichtigung der Kleidung: Ihre typischen Kleidungsgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle, damit zum Beispiel der Hosenbund nicht dauerhaft auf das Stoma drückt.
  • Bewegung des Körpers: Im Sitzen, Stehen und Liegen wird überprüft, wie sich die Haut bewegt und wo sich mögliche Problemzonen befinden.

Oft werden sogar mehrere mögliche Stellen markiert. So bleibt der Operateur während der Operation flexibel, falls sich anatomische Gegebenheiten kurzfristig ändern.

Gut vorbereitet in die Operation gehen

Die Stomamarkierung ist mehr als ein formaler Schritt vor der Operation. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Sorgen anzusprechen und aktiv in die Vorbereitung eingebunden zu sein. Viele Betroffene empfinden es als beruhigend, zu wissen, dass ihr individueller Körper und Alltag berücksichtigt werden.

Mit einer guten Vorbereitung starten Sie mit mehr Sicherheit und Vertrauen in die neue Lebenssituation.

Fazit: Eine kleine Markierung mit großer Wirkung

Die Stomamarkierung schafft die beste Grundlage für einen sicheren Sitz, mehr Komfort und ein selbstbestimmtes Leben mit Stoma. Sie hilft, Komplikationen vorzubeugen und erleichtert Ihnen die tägliche Versorgung erheblich. Nutzen Sie diese Möglichkeit der Vorbereitung und lassen Sie sich umfassend beraten – es lohnt sich für Ihr späteres Wohlbefinden.